• Barrierefreies Spielen am Meinloh-Forum (Bild: T.Dombeck)
  • Die Haltestellen der Linie 2 wurden vollständig barrierefrei gebaut (Bild: T.Dombeck)
  • Barrierefreier Eingang zur Olgastraße 66 mit Info-Display (Bild: T.Dombeck)
  • Haltestelle mit Ansage (Bild: T.Dombeck)
  • Bahnsteig mit taktiler Markierung (Bild: T.Dombeck)

"Normal" gibt es nicht

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"Normal" gibt es nicht

Fr. 30.08.2019 - 13:00
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Interview mit dem Ulmer Inklusionsbeauftragten Oliver Arnold

Büro mit Aussicht: Oliver Arnold an seinem Arbeitsplatz in der Olgastraße 143,
Bild: T.homas Dombeck

 

Seit 2015 gibt es die Stelle des kommunalen Behindertenbeauftragten. Bei der Stadt Ulm in Gestalt von Oliver Arnold. Der studierte Sozialarbeiter aus Göppingen kümmert sich um die Belange behinderter Menschen. agzente plus besuchte ihn in seinem minimalistischen Büro hoch über dem Willy-Brandt-Platz. Hier ist alles etwas improvisiert, im Herbst zieht das Büro um in den Grünen Hof, wo es mehr Platz und barrierefreien Zugang geben wird.

Der Begriff "Inklusion" ist weit gefasst und wird in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Was bedeutet Inklusion für Sie?
Nach der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet Inklusion im Prinzip, dass jeder Mensch die gleichen Möglichkeiten zur Teilhabe an der Gesellschaft haben muss, egal ob mit oder ohne Handicap. Ich gehe da noch einen Schritt weiter. Für mich steht über allem das Ziel bzw. die Utopie einer inklusiven Gesellschaft. In dieser gibt es den Begriff des "Normalen" nicht mehr. Jeder Mensch ist Teil dieser Gesellschaft, egal welchen Geschlechts, welcher Weltanschauung oder Hautfarbe oder ob er ein Handicap hat oder nicht. Alle haben die gleichen Möglichkeiten und Chancen.

Also bezieht sich Inklusion nicht ausschließlich auf Menschen mit Behinderung?
Ja, in diesem Sinne geht sie darüber hinaus. In meinem Job geht es allerdings hauptsächlich um Menschen mit Behinderung. Die offizielle Stellenbezeichnung ist "kommunaler Behindertenbeauftragter". Diese Stelle muss in Baden-Württemberg von jedem Land- oder Stadtkreis eingerichtet werden und das Land bezuschusst sie. Wir fanden diesen Begriff etwas angestaubt und daher heißt es jetzt "Inklusionsbeauftragter". Es gibt ja auch viele Überschneidungen, da frage ich nicht zuerst nach dem Behindertenausweis.

Können Sie abschätzen, wie viele Menschen in Ulm von einer Behinderung betroffen sind?
Ja, vor 2 Jahren haben wir im Rahmen des kommunalen Aktionsplanes eine Betroffenenbefragung gemacht. Danach gibt es in Ulm knapp 10.000 Einwohner/innen, die nach dem Gesetz schwerbehindert sind, also einen Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 haben, etwa ein Zehntel der Bevölkerung. Vermutlich liegt Ulm etwas über dem Durchschnitt, da es hier eine sehr gute medizinische Infrastruktur gibt. Oft ziehen Menschen mit Behinderung aus ländlichen Gebieten nach Ulm, um näher an der Uniklinik, den Arztpraxen etc. zu sein. Diese Zahl beinhaltet aber nicht all diejenigen, die z.B. im Alter schlecht sehen oder hören, aber gar nicht auf die Idee kommen, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen.

Was macht Ihre Arbeit als Inklusionsbeauftragter aus?
Da ist kein Tag wie der andere (lacht). Im Prinzip gibt es zwei große Bereiche. Zum einen berate ich die Stadtverwaltung und den Gemeinderat zu Maßnahmen der Inklusion. Das Gesetz sieht vor, dass ich bei Planungen im öffentlichen Sektor einzubeziehen bin, wenn Menschen mit Behinderung betroffen sind. Konkret habe ich mir z.B. das neue Haus der Bürgerdienste in der Olgastraße 66 in der Planungsphase genau angesehen und geprüft, ob der Eingang barrierefrei erreichbar ist, ob sich Sehbehinderte zurechtfinden können usw.

Ist dieses Gebäude ein Muster in Sachen Barrierefreiheit?
Ja, das ist von der Konzeption her sicher vorbildlich. Zumindest kommen Menschen mit jeder Art von Handicap gut an die Infotheke und dort wird ihnen auch weitergeholfen. Dort gibt es z.B. einen höhenverstellbaren Bereich, so dass auch Rollstuhlfahrer auf den Tresen sehen können. Auch wenn nicht das gesamte Gebäude barrierefrei ist, kann aber die oder der zuständige Sachbearbeiter/in schnell herunterkommen und die Kunden in Empfang nehmen. Viel schwieriger ist es da bei alten Gebäuden, wo man sehr schnell an Grenzen stößt, wenn man sie barrierefrei gestalten möchte.

Wie läuft es in der Praxis, werden Sie als Inklusionsbeauftragter tatsächlich überall an der Planung beteiligt?
Das wird zunehmend so gelebt. Viele Abteilungen betreten damit Neuland, aber z.B. im Gebäudemanagement läuft es schon recht gut. Hier wurde die Beteiligung des Inklusionsbeauftragten schon in die Abläufe integriert. An anderen Stellen muss ich mich schon mal bemerkbar machen und an die Berücksichtigung der Barrierefreiheit erinnern. Vom Gesetz her ist das aber klar geregelt. In den Beschlussvorlagen des Gemeinderats muss beispielsweise die Stellungnahme des Behindertenbeauftragten enthalten sein.

Der andere große Bereich meiner Arbeit ist die Funktion eines Ombudsmannes, die dem Behindertenbeauftragten zufällt. Jede/r aus der Bevölkerung kann sich direkt an mich wenden, wenn sie oder er sich aufgrund eines Handicaps in irgendeiner Form benachteiligt oder diskriminiert fühlt. Die Fragestellungen sind dabei völlig unterschiedlich. Das geht von einfachen Fragen wie "Gibt es einen Plan für Behindertentoiletten?" bis zu Dingen wie nicht genehmigten Leistungen der Eingliederungshilfe oder fehlendem barrierefreien Wohnraum.

Wie wird man eigentlich Inklusionsbeauftragter? Gibt es dafür eine Ausbildung?
Ich habe soziale Arbeit studiert und in diesem Bereich schon an unterschiedlichen Stellen gearbeitet. Aber die Arbeit mit Behinderten war schon immer ein Ziel. Als diese Stellen landesweit eingerichtet wurden, gab es auch in Ulm eine ganz normale Ausschreibung. Das passte dann ganz gut. Außerdem gibt das Land vor, dass die Behindertenbeauftragten selbst ein Handicap oder einen engen Bezug zu Menschen mit Behinderung haben sollen. Auch wenn man mir es nicht gleich ansieht, bin ich auch körperbehindert.

In welcher Form?
Meine Finger und Zehen waren bei der Geburt zusammengewachsen, eine Behinderung, die sich Syndaktylie nennt. Etwa 0,6 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Das schränkt mich nicht besonders ein, ich spiele z.B. auch Klavier, aber technisch sind doch bestimmte Grenzen gesetzt.

Was braucht ein guter Inklusionsbeauftragter sonst noch?
Sicher ein gewisses Einfühlungsvermögen, Begeisterungsfähigkeit, ein gutes Netzwerk und Erfahrung in der Gesprächsführung. Dazu kommt, dass ich in ganz verschiedene Richtungen kommuniziere. Mit einer Gemeinderatsfraktion spreche ich natürlich anders, als mit einem Menschen mit kognitiver Einschränkung…

Sprechen Sie auch die "Einfache Sprache"?
(Grinst) Normalerweise spreche ich so, wie mir der Schnabel gewachsen ist. (Anmerkung: der schwäbische Akzent ist nicht zu überhören.) Aber ich werde mit diesem Thema immer wieder konfrontiert, beispielsweise beim kommunalen Aktionsplan. Diesem haben wir einen ersten Teil in einfacher Sprache vorangestellt. Wir haben das klare Ziel, einfache Sprache in der Verwaltung auszubauen. Denken Sie z.B. an Bescheide des Jobcenters, da braucht man keine kognitiven Einschränkungen, um Schwierigkeiten beim Verständnis zu haben. Eine verständlichere Sprache tut uns sicher allen gut.

Betrachten wir mal die Stadt Ulm. Wie barrierefrei ist diese im Vergleich?
Vergleiche sind immer schwierig. In Ulm haben wir z.B. einen gut erhaltenen historischen Stadtkern, der ein tolles Aushängeschild für die Stadt ist. Die Gebäude stammen aus einer Zeit, in der man über Teilhabe noch nicht nachgedacht hat. Das Thema ist bei mir ein Dauerbrenner. Oft gibt es dort ein zähes Ringen, um die Fortbewegung für mobilitätseingeschränkte Menschen zu ermöglichen, ohne den einzigartigen Charakter dieser Gebäude zu stören. Überall, wo Ulm neu baut, sind wir aber gut im Rennen. Beispielsweise sind die Haltestellen der neuen Linie 2 diesbezüglich voll am Puls der Zeit. Die Steighöhen sind überall entsprechend angepasst, es gibt taktile Sichtmarkierungen für Sehbehinderte, akustische Anzeigen, die auf Knopfdruck die nächste Straßenbahn ansagen usw. Da brauchen wir uns nicht zu verstecken.

Und was ist mit dem Bahnhof?
Da gibt es sicher Optimierungsbedarf. Der Bahnhof ist auch für Nicht-Behinderte recht klein dimensioniert. Und wenn die Neubaustrecke fertig ist, wird er sicher aus allen Nähten platzen. Der Bahnhofsvorplatz wird ja gerade komplett umgebaut. Nach der Fertigstellung werden dort auch Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator gut vorankommen und Sehbehinderte sich orientieren können. Bis dahin bleibt es schwierig. Dass sich die Wegeführung am Bahnhof gerade ständig ändert, ist z.B. für Blinde ein großes Problem, da bei ihnen eingeübte, immer wieder erprobte Wege sehr wichtig sind. Deshalb benutzen Sehbehinderte im Moment eher die Haltestelle "Steinerne Brücke", um in die Innenstadt zu gelangen. Aber es gibt auch immer wieder Führungen für Behinderte, um die Wege zu zeigen und Abläufe zu erklären. Die Stadt tut, was sie kann, aber Baustellen sind halt eine Ausnahmesituation.

Was kann man außer baulichen Veränderungen tun?
Unterstützung leisten z.B. die Münstergemeinde, die anbietet, Menschen mit Behinderung am Bahnhof abzuholen und zu begleiten, der Mobilitätsservice der Bahn oder auch die Bahnhofsmission. Die SWU bieten regelmäßig Mobilitätstrainings an, bei denen z.B. das Einsteigen in die Straßenbahn geübt wird. Das Unternehmen ist da sehr aufgeschlossen. Zum anderen ist es natürlich auch wichtig, dass sich Betroffene mit ihren Problemen an mich wenden können und ich diese an die Stadtverwaltung herantrage.

In welchem Bereich gibt es die meisten Beschwerden?
In den Niederungen des Alltags kommt es öfter zu Problen, etwa bei den Bussen, wenn die Rampen nicht heruntergeklappt werden, Fahrgäste mit Behinderung nicht mitgenommen werden oder Fahrer zu heftig anfahren. Deshalb haben wir mit SWU im Aktionsplan auch vereinbart, dass das Personal in dieser Richtung besser geschult wird. Aber da bin ich als Ombudsmann halt die Beschwerdestelle, davon lässt sich nicht auf die Allgemeinheit schließen. Oft werden Busfahrer/innen auch ausdrücklich gelobt. Schwierig wird es allerdings mit der gesetzlichen Vorgabe, dass der ÖPNV bis 2022 komplett barrierefrei werden muss. In der Innenstadt ist das großteils schon umgesetzt, aber die Überlandbusse in der Region sind oft nicht mal ansatzweise barrierefrei. Da müssen sich die Betreiber noch einiges einfallen lassen.

Wie schwierig ist es in Ulm, bei dem herrschenden Wohnungsmangel barrierefreien Wohnraum zu finden?
Das ist in der Tat problematisch. Die alten Bestandsgebäude sind i.d.R. nicht barrierefrei. Es gibt viele Möglichkeiten, Wohnungen umzurüsten und dafür auch Zuschüsse. Vielen Eigentümern ist aber gar nicht bekannt, was da technisch und finanziell alles machbar ist. Deshalb wollen wir dafür auch mehr sensibilisieren. Wo neu gebaut wird, achtet die Stadt in den meisten Fällen auf Barrierefreiheit. Die Ulmer Wohnbau-Genossenschaften bauen heute grundsätzlich barrierefrei. Bis das aber am Wohnungsmarkt ankommt, wird es noch eine Weile dauern. Ich kenne Fälle, wo Leute 4-5 Jahre auf einer Warteliste stehen. Und der Bedarf in unserer alternden Gesellschaft wird sicher noch größer. Wer ist im Alter nicht froh um einen Aufzug oder eine ebenerdige Dusche? Meistens ist der Bedarf auch dringend. Ein Familienmitglied verunfallt, erkrankt schwer oder ein behindertes Kind kommt zur Welt, und schon passt die Wohnung nicht mehr.

Gibt es in Ulm auch inklusive Wohnformen?
Noch nicht wirklich. Viele Träger der Behindertenhilfe setzen auf dezentrales Wohnen. Oft findet man z.B. in geeigneten Häusern Wohnungen mit WGs, in den mehrere Menschen mit Behinderung zusammenwohnen. Aber wirklich gemischte Wohnprojekte, wie sie andere Städte schon haben, gibt es in Ulm noch nicht. Ich denke aber, das wird bald kommen.

Es gibt ja auch noch die Barrieren in den Köpfen. Wie offen ist unsere Stadtgesellschaft für die Inklusion?
Salomonisch gesagt: Es kommt drauf an, mit wem man spricht. Die Vorstellung, dass Menschen mit Behinderung in speziellen Einrichtungen wohnen und arbeiten, ist schon noch verbreitet. Das ändert sich erst allmählich. Mein Ziel ist, dass es zur Normalität wird, dass Menschen mit Behinderung in allen Bereichen partizipieren, im Gemeinderat sitzen, in Sportvereinen am normalen Trainingsbetrieb teilnehmen usw. Da ist vor allem Kommunikation gefragt. In Vereinen funktioniert das meistens ganz gut, die Übungsleiter sind oft sehr aufgeschlossen. Auch das Ulmer Theater bietet z.B. Vorstellungen mit Audio-Deskription für Sehbehinderte an.

Schwieriger ist es am Arbeitsmarkt. Unsere Behinderten-Werkstätten sind ein deutscher Sonderweg, den es sonst nirgends gibt. Im Prinzip sind sie gut, sie sollen ja nur einen Übergang zum ersten Arbeitsmarkt darstellen. Faktisch haben wir in Ulm aber eine der niedrigsten Beschäftigungsquoten von Menschen mit Behinderung. 5 Prozent ist die gesetzliche Vorgabe an die Wirtschaft, bei uns liegt die Quote bei 3,4 Prozent. Viele Betriebe zahlen lieber eine Ausgleichsabgabe. Auf dem Land geht das besser, dort kennt man sich untereinander und man stellt schon mal den behinderten Sohn eines Freundes als Lehrling ein. Hier in der Stadt klappt das so nicht.

Wie ist es um die politische Teilhabe bestellt? Sitzen Menschen mit Behinderung auch im Gemeinderat?
Das wäre mir nicht bekannt. Ich denke aber, dass die Fraktionen im Gemeinderat sehr aufgeschlossen sind. Die gehen z.B. schon in verschiedene Einrichtungen und stellen ihre Ziele in leichter Sprache vor. Meine Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat war bisher vorbildlich. Den neuen kenne ich ja noch nicht, aber ich hoffe, es geht so weiter.

Welche Rolle spielt der Inklusionsbeirat?
Das ist ein Gremium, in dem Menschen aller Behinderungsgruppen sitzen und das den Gemeinderat berät. Vertreten sind aber auch Fachleute aus der Behindertenarbeit, die Fraktionen und die betreffenden Abteilungen der Verwaltung. Die Sitzungen sind öffentlich und finden zweimal im Jahr statt. Auch Zuhörer können sich zu Wort melden, das Gremium ist da sehr offen.

Daneben gibt es verschiedene Arbeitskreise in Ulm. Erwähnen möchte ich die "IG Mittendrin", bei der Menschen mit und ohne Behinderung politisch arbeiten und Aktionen um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai organisieren. Der Arbeitskreis "Ulm für Alle" beschäftigte sich ursprünglich eher mit touristischen Themen wie Unterkunftsmöglichkeiten oder Mobilität in der Stadt, hat sich aber mittlerweile auch thematisch breiter aufgestellt. Da kann man jederzeit dazu stoßen. Möglichkeiten gibt es viele.

Herzlichen Dank für das Interview und die Denkanstöße!

Das Interview führte Thomas Dombeck

 


Kontaktadressen


Interessensgemeinschaft Mittendrin
Die IG Mittendrin von Menschen mit und ohne Behinderung setzt sich seit 10 Jahren für die Inklusion in unserer Stadt ein.
Kontakt über den Inklusionsbeauftragten:
Oliver Arnold, Tel. 0731-161-5331 | Mail: o.arnold@ulm.de

ulm für alle (Arbeitsgemeinschaft barrierefreier Tourismus Ulm)
Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Barrieren abzubauen, Teilhabe für jede/n zu ermöglichen und schafft touristische Angebote für Menschen mit Behinderung. (Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Liste zur Kommunalwahl!)
Kontakt: Club "Körperbehinderte und ihre Freunde" Ulm
Tel. 0731-23310 | Mail: club@caritas-ulm.de

engagiert in ulm
Die Freiwilligenagentur vermittelt ehrenamtliche Engagements mit und für Menschen mit Behinderung.
Kontakt: www.engagiert-in-ulm.de | Tel. 0731-7088-555